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Der Neilebote
Herausgegeben vom ev.-luth. Pfarramt
Hahausen - Nauen
Ev.-luth.
Pfarramt Hahausen - Nauen
Triftweg 8
38729 Hahausen
Tel.: 05383/261
Kontaktadresse

Monatsspruch Januar
Weise mir, Herr
deinen Weg; ich will ihn gehen
in Treue zu dir.

Psalm 86,11

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In der Zeit des Ersten Weltkrieges wurde am 02. Juni 1915 unter der Leitung von Frau Eilers die Evangelische
Frauenhilfe in Hahausen gegründet.
Die Frauen setzten sich tatkräftig ein, indem sie Strümpfe und andere nützliche Bekleidungsstücke für Soldaten
strickten. Unter dem Motto "Not macht erfinderisch" wurden alte Leinensachen aufgezupft, um daraus
Verbandswatte herzustellen. Bei Kaffe und Kuchen bereitete
man den Verwundeten aus dem Lazarett Wilhelmsbad in Seesen im Gasthaus "Zur Deutschen Eiche" ein paar gesellige Stunden.
Überall da, wo Hilfe gebraucht wurde, setzten sich die Frauen ein. Nicht nur Wöchnerinnen
wurden versorgt, auch kranke und ältere Menschen wurden betreut, Damals wie heute stand das soziale Engagement auf christlicher Grundlage im Vordergrund. Trotz Ausbau des sozialen Netzes ist
der Einsatz der Evangelischen Frauenhilfe auch heute nicht überflüssig. Die Aktivitäten erstrecken sich aber nicht nur auf das heimische Dorf, sondern gehen über die Landesgrenzen weit hinaus. Seit 1977 haben die Frauen eine Patenschaft für ein Kind in Pakistan übernommen. Um die Mittel für
die finanzielle Unterstützung hierfür aufzubringen, lädt man alljährlich zu Kaffee und Kuchen ein. Für die Renovierung der Kirche in Hahausen konnte die Frauenhilfe durch einen Basar ein beachtliches Scherflein beisteuern.
Einmal monatlich treffen sich derzeit 30 Mitglieder im Gemeinderaum, um religiöse und gesellschaftliche Fragen zu erörtern. Über die Anwesenheit des/der örtlichen Pastor/in freuen sich die Frauen sehr. Auch das gesellige kommt bei diesen Treffen nicht zu kurz.
Leitsatz für die Arbeit in der Evangelischen Frauenhilfe ist das Bibelwort:
"Was ihr einem der geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan".
Über die Gründerzeit der Frauenhilfe liegt in der Gemeinde Hahausen ein Dokument des engeren Ausschusses in Potsdam vor.
Es lautet: "Am 02. Juni 1915 bekam die Frauenhilfe zu Hahausen ihre Aufnahme in dem großen Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein, der unter dem Protektorat der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria stand. Dieses wird bestätigt von dem engeren Ausschuss am 2. Juni 1915 in Potsdam".
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Evangelische Frauenhilfe auf großer Fahrt
Am 14.05.2011 pünktlich um 8.00 Uhr ging es los zu unserer Freizeit nach Grömitz. Dort angekommen wurden wir mit Kaffee und
selbstgebackenem Kuchen begrüßt. Danach konnten wir unsere Zimmer belegen und anschließend ging es zur Ostsee.
Am Sonntag sind wir dann gemeinsam zur Kirche nach Grömitz gefahren. Dort war Konfirmation. Es war schön auch mal eine andere Konfirmations-Feier zu sehen. Montag ging es mit dem Bus nach Lübeck und von dort mit dem Schiff auf der Trave nach Travemünde.
Von dort aus wurden wir vom Bus wieder abgeholt. Dienstag haben wir einen Ausflug zu einem Bauernhof in der Nähe gemacht. Dort gab
es viele Tiere und schönes Kunsthandwerk zu sehen und zu kaufen. Natürlich gab es auch Kaffee und Kuchen. In der freien Zeit,
die wir nicht gemeinsam verbracht haben, trafen sich immer wieder Gruppen um zusammen zu laufen und sich die Gegend anzusehen. An den
Abenden haben wir uns im Gruppenraum getroffen, zusammen gespielt, gelacht und gesungen. Als Abschluss gab es dann eine Geschichte
und ein Gebet. Gerade die gemeinsamen Abende so wie eine Andacht am Morgen hat der Gruppe sehr gut getan. Wir wollen die Freizeit wiederholen.
Uschi Päsler
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